Wann haben Sie sich das letzte Mal Zeit für eine Persönliche Strategie Session genommen?

Wann haben Sie sich das letzte Mal Zeit für eine Persönliche Strategie Session genommen?

Viele Sitzungen sind verlorene Zeit und bringen wenig. Manche Manager planen die Sitzung für 9.00 Uhr mit zwanzig Mitarbeitern und zeigen ihr Gesicht erst um fünf nach Neun – dann sind insgesamt schon 100 Minuten (20x5) vergeudet. Dabei haben wir doch immer zu wenig Zeit, die 24 Stunden reichen nicht, selbst dann nicht, wenn wir die Nacht noch dazu nehmen.

Keine langweiligen, nutzlosen, zeitstehlenden Meetings mehr – Ok? Wie? Einfach „Nein“sagen, wenn eine Sitzung ohne Plan, ohne Struktur oder Moderation einberufen wird. Mind the GAP (dt.: achten Sie auf die Lücke) heisst es seit circa 1968 bei der Londoner U-Bahn.

Bei Sitzungen hilft es, auf die Lücken zu achten. Die minimalen Voraussetzungen sind offensichtlich: Die Teilnehmer sollen einen Grund haben, warum sie anwesend sind – und Meetings sollen lückenlos ablaufen: G steht für Goal (Ziel), was ist der Sinn und Zweck des Treffens? A steht für Agenda und P steht für Planung. Wohl wissend, dass selbst der beste Plan ohne Umsetzung nichts anderes als Fantasie ist. Jedem Plan muss eine Aktion folgen – so könnten wir das englische GAP auf Deutsch übersetzen und ZAPA (nicht Frank) als Eselsbrücke für lückenlose Sitzungen benutzen.

Alles noch nichts Neues, und was hat dies mit der Überschrift PSS zu tun? Nun, PSS steht für „Persönliche Strategie Sitzung“, eine Sitzung mit sich selbst. Wann hatten Sie Ihre letzte PSS? Was war das Ziel dieser Sitzung? Wie sah die Agenda aus, was war der Plan danach und was wurde umgesetzt?

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